Schlagwort-Archiv: Wissenschaft

ÖSTERREICHISCHER CARTOONPREIS

Veranstaltung | Österreichischer Cartoonpreis | Foto © Marcus Müller | Cartoon © Katharina Greve

© Foto: Marcus Müller

Die Galerie Komische Künste in Wien hat zum ersten Mal den Österreichischen Cartoonpreis verliehen. Thema des Wettbewerbes war die Wissenschaft – und mein Mathe-Cartoon ist auf dem 1. Platz gelandet! Danke Komische Künste! Danke Wien! Danke Österreich! Herzlichen Glückwunsch an alle weiteren Preisträger!

Wer sich schlau machen möchte, kann noch bis zum 28.02.2017 die Ausstellung besuchen oder das Buch „Wissenschaftliche Cartoons“ erwerben.

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DIE LETZTEN 17 TAGE DER PLÜM | Tag 3

Comic-Strip | Die letzten 17 Tage der Plüm | Tag 3 | © Katharina Greve

(zum Vergrößern aufs Bild klicken)

Wissenswertes über die Plüm
Früher waren die Plüm sehr an Naturwissenschaften interessiert. Inzwischen ist von diesem Wissen nicht mehr viel übrig, genau wie von den Plüm selbst. Von den letzten Plüm kennen nur noch Bruchteile wenige Naturgesetze: etwa die, die ihnen helfen, wie die Schwerkraft bei der Ernte der Sum-Früchte, und die, die sie aus unerfindlichen Gründen einfach mögen, wie den ersten Hauptsatz der Thermodynamik.

Erschienen in der Berliner taz am 19.05.2016

NEUER COMIC-STRIP IM MAGAZIN: DIE DICKE PRINZESSIN PETRONIA

Comic-Strip | Petronia | © Katharina GreveMan sieht nur mit dem Herzen gut? Schnickschnack! Prinzessin Petronia, die missmutige Cousine des weltallseits beliebten kleinen Prinzen, ist überzeugt: Mit der Lupe sieht man besser. Obwohl sie in der Thronfolge höher steht – ihre Mutter ist Herrscherin des Universums und der kleine Prinz nur der Sohn der jüngeren Tante – dreht sich, seitdem sie denken kann, alles ausschließlich um den niedlichen blonden Jungen. Er hat natürlich auch einen besseren und größeren Himmelskörper abbekommen, während ihr Planet W857 gerade mal etwas größer als ein Hüpfball ist und nur aus Stein und Staub besteht. Auf diesem vielleicht kleinsten und langweiligsten Planeten des Universums hockt sie nun und hadert mit ihrem Schicksal.
Nur gedruckt. Nur in DAS MAGAZIN.

> DAS MAGAZIN

EIGENTLICH IST WURST UMGESTÜLPTES TIER

Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier | Cover | © Katharina GreveMein erstes Solo-Cartoon-Buch! Es wiegt 376 Gramm, ist ganze 23 cm hoch, 18,6 cm breit, 1,1 cm dick und hat verdammt niedliche Fettaugen. Der Eichborn Verlag hat sich als Geburtshelfer alle Ehre gemacht und Leo Fischer ein bezauberndes Vorwort beigesteuert. Sein Inneres ist recht vielschichtig: Es macht sich Gedanken über den Papst-Rücktritt, Türklingeln, Ulysses, Monarchen-Schlafzimmer, Hydranten, Schnupfen, Schmetterlinge, den Anfang, das Ende und vieles mehr.

Eichborn, Köln 2013, 64 S.,
ISBN 978-3-8479-0553-0
> Eichborn

Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier | Papst + Lotto | © Katharina GreveEigentlich ist Wurst umgestülptes Tier | Schmetterling | © Katharina Greve

PATCHWORK – FRAU DOKTOR WALDBECK NÄHT SICH EINE FAMILIE

Patchwork | Cover | © Katharina GreveDoktor Linda Waldbeck ist eine geniale Transplantationsforscherin mit spätem Kinderwunsch. Was liegt da näher, als sich den selbst zu erfüllen? Sie schneidert sich ihre eigene Patchwork-Familie – aus dem, was die Restekiste des Labors so hergibt.
Doch als Linda mit ihren Kindern Ben, Tim, Jan und Wei ihr geheimes Forschungszentrum verlässt, um endlich in der normalen Welt zu leben, beginnen die Probleme. Die Nachbarn in der Reihenhaussiedlung gaffen, Journalisten lauern ihnen auf, ein Rüstungsmanager giert nach einem schmutzigen Geschäft und hetzt seinen frustrierten Handlanger auf Linda. Eine Jagd beginnt und die Flucht nach Berlin bringt auch noch einen rechtsradikalen Bombenbastler ins Spiel.

Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2011, 80 S., ISBN 978-3-579-07053-7
> Gütersloher Verlagshaus
> Leseprobe bei electrocomics.com

Patchwork | Seite 05 | © Katharina GrevePatchwork | Seite 12 | © Katharina Greve

Patchwork | Seite 29 | © Katharina Greve

Patchwork | Seite 22 | © Katharina Greve

EIN MANN GEHT AN DIE DECKE

Ein Mann geht an die Decke | Cover | © Katharina GreveDie Welt von Franz Fink, Fahrstuhlführer im Berliner Fernsehturm, ist klein und beengt. Von morgens bis abends fährt er im dicht besetzten Lift Touristenscharen hinauf auf die Aussichtsplattform und wieder hinunter. Nach der Arbeit geht es mit der überfüllten U-Bahn nach Hause in die voll gestopfte Wohnung, die seine Frau Inge als Warenlager für ihren zukünftigen Antiquitätenladen nutzt. Franz’ Alltag scheint nur aus Menschenmassen und Kartons zu bestehen, kleine Lichtblicke sind lediglich Schinkenbrötchen und die Liebe zu Kreuzworträtseln, die er mit Inge teilt.

Eines Tages überschwemmt eine lärmende Betriebsfeier die Aussichtsetage und Franz nimmt vor dem Gedränge Reißaus. Der einzige freie Fluchtweg ist die Nottreppe im Schaft des Turms. 986 Stufen Ruhe für Franz! Doch die Stille wird von einer seltsamen Erscheinung gestört – einer Frau, die zu schweben scheint. Franz verliert nicht nur die Contenance, sondern auch das Gleichgewicht. Kopfüber stürzt er in eine Welt, in der man ohne Schwerkraft leben und einfach an Wänden und Decken laufen kann. In dieser Welt der vertikalen Raumerweiterung trifft er auf eine heimliche Verehrerin, einen eifersüchtigen Nachbarn und einen Professor, der sich nicht nur von der Schwerkraft, sondern auch von (fast) allem anderen emanzipiert hat.

Hat Franz hier im Schaft des Fernsehturms vielleicht die Lösung all seiner Probleme gefunden? Wie ist es überhaupt mit Kreuzworträtseln in einer Welt, in der senkrecht und waagerecht Wörter ohne Bedeutung sind? Was hält eigentlich Inge von der ganzen Sache?

Beim Comic-Salon Erlangen 2010 wurde das Buch mit dem ICOM Independent Comic Preis für herausragendes Artwork ausgezeichnet.

Die Biblyothek, Leipzig 2009, 46 S., ISBN 978-3-9810480-6-3
> Die Biblyothek
> Homepage des Buches
> Juryentscheidung des ICOM

Ein Mann geht an die Decke | Seite 01 | © Katharina GreveEin Mann geht an die Decke | Seite 03 | © Katharina Greve

Ein Mann geht an die Decke | Seite 08 | © Katharina GreveEin Mann geht an die Decke | Seite 16 | © Katharina Greve

MEHR LUFT

Neulich in der S-Bahn. Zwei Mädchen – nach einigen Unterhaltungsfetzen unschwer als Studentinnen zu identifizieren – unterhalten sich über das Thema ‚Lustige Produkte zur WM’. Die erste erzählt, daß ein findiger Geschäftsmann Tüten mit Stadionluft verkauft. Das versteht Studentin Nummer zwei nicht: „Wie? Luft in Tüten?“ Darauf die erste Studentin: „Ja, die ist irgendwie vakuumverpackt.“ Hoffentlich studieren sie nur Geisteswissenschaften …

Erschienen in Titanic, August 2006