Schlagwort-Archiv: Essen

DIE LETZTEN 17 TAGE DER PLÜM | Tag 16

Comic-Strip | Die letzten 17 Tage der Plüm | Tag 16 | © Katharina Greve

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Wissenswertes über die Plüm
Natürlich konnten die Plümianer nicht zaubern – sie waren nur etwas schlauer als der Rest der Plüm. Sie nutzten aus, dass die anderen alles glaubten, was das Leben scheinbar leichter machte. Ein Tonikum, das bewirken sollte, dass sich Lübosen-Würmer selbst rösten, wenn man es trinkt, verschaffte den Plümianern ein Leben in Saus und Braus. Leider weiß keiner, was aus ihnen geworden ist.

Erschienen in der Berliner taz am 18.08.2016

DIE LETZTEN 17 TAGE DER PLÜM | Tag 14

Comic-Strip | Die letzten 17 Tage der Plüm | Tag 14 | © Katharina Greve

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Wissenswertes über die Plüm
Die Schuller-Fliege ist eine der Leibspeisen der Plüm. Da sie aber recht schwer zu fangen ist, war sie schon immer eine kostbare Delikatesse. Eine Zeit lang gehörte es zum guten Ton unter verfeindeten Plüm, vor den Augen des anderen Schuller-Fliegen zu essen, um Macht und Status zu demonstrieren. Je lauter beim Kauen der Fliegenpanzer krachte und knurpste, desto bedeutender war der Plüm.

Erschienen in der Berliner taz am 04.08.2016

DIE LETZTEN 17 TAGE DER PLÜM | Tag 11

Comic-Strip | Die letzten 17 Tage der Plüm | Tag 11 | © Katharina Greve

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Wissenswertes über die Plüm
Der plümsche Magen ist ein faszinierendes Organ: Er verträgt fast alles. Früher gab es Wettbewerbe auf Plümos, bei denen es darauf ankam, enorme Mengen an Steinen, Metall, Holz und verdorbenen Lebensmitteln zu essen. Sie waren so beliebt wie in Deutschland der Fußball. Die gekürten Essmeister wurden ein Jahr lang von einem anderen Plüm getragen und mussten keinen Schritt selber gehen.

Erschienen in der Berliner taz am 14.07.2016

DIE LETZTEN 17 TAGE DER PLÜM | Tag 10

Comic-Strip | Die letzten 17 Tage der Plüm | Tag 10 | © Katharina Greve

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Wissenswertes über die Plüm
Obwohl die Plüm fast alles essen, gehörten Trufonten noch nie zu ihrer Nahrung – egal ob frisch oder vergammelt. Das liegt zum einen daran, dass ihr Fleisch gummiartig zäh ist und widerlich bitter schmeckt. Zum anderen sind sie selten: Es gab schon immer so unglaublich wenige Trufonten auf Plümos, dass es sich nie gelohnt hat, ein wirklich schmackhaftes Rezept für sie zu überlegen.

Erschienen in der Berliner taz am 07.07.2016

LIFE HACK GRATIS

Wer kennt das nicht: Ob bei Aldi oder Lidl, die Kassiererin ist zu schnell, die Ablage hinter dem Scanner zu klein, man kommt mit dem Einpacken nicht hinterher, die Waren türmen sich zu einem Berg von schwindelerregender Höhe auf, die Kassenschlange hinter einem scharrt ungeduldig mit den Füßen. Streß, Schweiß und Herzinfarkt sind die Folge. Das muß nicht sein! Denn die Grev’sche Warensortierung schafft Abhilfe: Einfach Obst und Gemüse, das abgewogen werden muß, gleichmäßig zwischen den fertig abgepackten Produkten verteilen und damit den Scanner-Schwung der Kassiererin in regelmäßigen Abständen bremsen. Einpackrückstände können während des Wiegens mühelos aufgeholt werden. Der Tod an der Supermarktkasse gehört der Vergangenheit an: Die Grev’sche Warensortierung bringt die Entspannung zurück in den Discounter.

Erschienen in Titanic, Vom Fachmann für Kenner, März 2015 > Titanic

HOTEL HADES

Hotel Hades | Cover | © Katharina GreveAls Martha, Florian und Peter vor einer Imbissbude erschossen werden, erkennen sie: Sie sind tot – aber damit müssen sie jetzt leben. Denn schon schippern sie in ein antikes Totenreich, das zu einer bürokratischen Mega-City angewachsen ist. Doch ob sie in Qualen büßen oder stumpf dahindämmern müssen, lässt sich noch ändern: Wem gelingt eine Karriere am Wurstkatapult? Wer konnte sich zu Lebzeiten mit einem VIP-Ticket ins paradiesische Elysion einkaufen? Was singt der Chor dazu?

Egmont Graphic Novel, Köln 2014,
128 S., ISBN 978-3-7704-5507-2
Leseprobe bei Egmont Graphic Novel

Hotel Hades | Seite 21 | © Katharina GreveHotel Hades | Seite 24 | © Katharina Greve

Hotel Hades | Seite 87 | © Katharina Greve

Hotel Hades | Seite 45 | © Katharina Greve

WURST-STARS

DIE SONJA-FOOD-BEAUTY-TRENDS DER SAISON

Wurst-Stars | Wurst pur | © Katharina GreveSie essen nur, was ein Gesicht hat? Aber diese schwammige, einfältige Fratze auf Ihrem Brot ödet Sie einfach an? Sogar Ihr Nachwuchs schiebt das Pausenbrot lieber ins Matheheft des Sitznachbarn als in den eigenen Mund?
Das muss nicht sein!

SONJA Food & Beauty präsentiert Ihnen an dieser Stelle ein paar einfache Tipps und Tricks, mit denen Sie im Brotumdrehen dem billigsten Fleischabfall einen glamourösen Diven-Look geben können. Was Sie dazu brauchen? Nur Ihren Beauty-Case! Und der Win-Win-Effekt: Sie lernen auch noch etwas, um Ihr eigenes Wurstgesicht ein wenig aufzumöbeln!

Wurst-Stars | Marilyn Monroe | © Katharina GreveMarilyn Monroe
Nicht nur fürs Pausenbrot der Kennedys: Kräftige Farben, geschwungener Lidstrich und ein süßer Schönheitsfleck lenken vom teigigen Teint ab. Rouge gibt dem unförmigen Gesicht mehr Kontur.
Erotik pur!

 

 


Wurst-Stars | Lady Gaga | © Katharina GreveLady Gaga
Auch wenn das Haltbarkeitsdatum schon Historie ist: Mit dem megaschrägen, topaktuellen Gaga-Look sieht die Wurst aus wie frisch gekauft. Raffinierter Trick: Schimmelflecken werden einfach überschminkt und in den extrem schrillen Style integriert.
Zu gut für die Tonne!

 

 

Wurst-Stars | Hildegard Knef | © Katharina GreveHildegard Knef
Das Geheimnis der unvergesslichen Knef? – Smokey Eyes! Durch reichlich schwarzen Eyeshadow bekommt der Brotbelag einen intensiven Blick. Passendes Rouge kaschiert die groben Poren. Blutwurstrote Lippen runden den Drama-Look ab.
Zum Anbeißen!

 

 

Wurst-Stars | Amy Winehouse | © Katharina GreveAmy Winehouse
Gerade tot und schon aufm Brot: Der extreme Lidstrich gibt der Wurst Heart and Soul. Rosa Lippenstift lässt den Teint jugendlich zart strahlen – auch nach einer langen Nacht mit Bierschinken-Exzessen.
Back to Black!

 

 


Wurst-Stars | Harald Glööckler | © Katharina GreveHarald Glööckler
Das lässt die Wurst von innen strahlen: Der sinnlich geheimnisvolle Glööckler-Look bringt Glamour aufs Brot. Die fein ziselierten Bartlinien schmiegen sich wie ein kunstvolles Ornament um den Fleischmatschkreis. Diese Wurst macht jede Stullenbesitzerin zur Prinzessin.
Pompöös!

 

 

Wurst-Stars | Cindy aus Marzahn | © Katharina GreveCindy aus Marzahn
Die außerirdischen Proportionen von Barbie haben bei Ihrer Tochter zu Essstörungen geführt – wetten, dass damit jetzt Schluss ist? Der Brotbelag im Cindy-Style muss einfach gegessen werden. Schon allein, um ihn nicht mehr sehen zu müssen. Aber auch in der Kloschüssel zeigt sich Cindy von ihrer besten Seite.
Pretty in Pink!

 

Erschienen in SONJA – DAS FRAUENMAGAZIN FÜR WITZE, Ausgabe 2 > SONJA