Schlagwort-Archiv: Alltag

DAS HOCHHAUS ON TOUR | Ausstellung Wiedensahl

DAS HOCHHAUS | Ausstellung Wiedensahl | © Marcus Müller

© Fotos: Marcus Müller

Die Ausstellung „Die besten deutschen Comics“ zeigt die deutschsprachigen Comic-Künstler, die im Mai 2016 auf dem 31. Internationalen Comic-Salon in Erlangen mit dem Max-und-Moritz-Preis ausgezeichnet wurden. Konzipiert von Darjush Davar ist sie vom 4.9.2016 bis zum 31.03.2017 zu Gast im Comic-Markt in Wiedensahl, dem Geburtsort von Wilhelm Busch. Mit von der Partie sind unter anderem Barbara Yelin (oben links im Bild) und mein HOCHHAUS.

> zum HOCHHAUS im Netz
> zur Ausstellung

LIFE HACK GRATIS

Wer kennt das nicht: Ob bei Aldi oder Lidl, die Kassiererin ist zu schnell, die Ablage hinter dem Scanner zu klein, man kommt mit dem Einpacken nicht hinterher, die Waren türmen sich zu einem Berg von schwindelerregender Höhe auf, die Kassenschlange hinter einem scharrt ungeduldig mit den Füßen. Streß, Schweiß und Herzinfarkt sind die Folge. Das muß nicht sein! Denn die Grev’sche Warensortierung schafft Abhilfe: Einfach Obst und Gemüse, das abgewogen werden muß, gleichmäßig zwischen den fertig abgepackten Produkten verteilen und damit den Scanner-Schwung der Kassiererin in regelmäßigen Abständen bremsen. Einpackrückstände können während des Wiegens mühelos aufgeholt werden. Der Tod an der Supermarktkasse gehört der Vergangenheit an: Die Grev’sche Warensortierung bringt die Entspannung zurück in den Discounter.

Erschienen in Titanic, Vom Fachmann für Kenner, März 2015 > Titanic

NEUER COMIC-STRIP IM MAGAZIN: DIE DICKE PRINZESSIN PETRONIA

Comic-Strip | Petronia | © Katharina GreveMan sieht nur mit dem Herzen gut? Schnickschnack! Prinzessin Petronia, die missmutige Cousine des weltallseits beliebten kleinen Prinzen, ist überzeugt: Mit der Lupe sieht man besser. Obwohl sie in der Thronfolge höher steht – ihre Mutter ist Herrscherin des Universums und der kleine Prinz nur der Sohn der jüngeren Tante – dreht sich, seitdem sie denken kann, alles ausschließlich um den niedlichen blonden Jungen. Er hat natürlich auch einen besseren und größeren Himmelskörper abbekommen, während ihr Planet W857 gerade mal etwas größer als ein Hüpfball ist und nur aus Stein und Staub besteht. Auf diesem vielleicht kleinsten und langweiligsten Planeten des Universums hockt sie nun und hadert mit ihrem Schicksal.
Nur gedruckt. Nur in DAS MAGAZIN.

> DAS MAGAZIN

KALENDULA

Schon wieder ist ein neues Jahr da, dabei war das alte eigentlich noch ganz gut. Aber die Zeit läuft unerbittlich weiter, Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat. Doch wie dabei den Überblick behalten, ohne ständig das Smartphone zu zücken? Eine stilvolle Novität aus dem Hause Greve hilft: der Armband-Abreißkalender „Kalendula“. Mit charmantem Retro-Chic bringt „Kalendula“ das haptische Datumserlebnis zurück – ein kleiner Beitrag zur Entdigitalisierung der Welt.
In diesem Sinne: ein frohes neues Jahr!

Kalendula 2015 | © Katharina Greve

EIGENTLICH IST WURST UMGESTÜLPTES TIER

Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier | Cover | © Katharina GreveMein erstes Solo-Cartoon-Buch! Es wiegt 376 Gramm, ist ganze 23 cm hoch, 18,6 cm breit, 1,1 cm dick und hat verdammt niedliche Fettaugen. Der Eichborn Verlag hat sich als Geburtshelfer alle Ehre gemacht und Leo Fischer ein bezauberndes Vorwort beigesteuert. Sein Inneres ist recht vielschichtig: Es macht sich Gedanken über den Papst-Rücktritt, Türklingeln, Ulysses, Monarchen-Schlafzimmer, Hydranten, Schnupfen, Schmetterlinge, den Anfang, das Ende und vieles mehr.

Eichborn, Köln 2013, 64 S.,
ISBN 978-3-8479-0553-0
> Eichborn

Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier | Papst + Lotto | © Katharina GreveEigentlich ist Wurst umgestülptes Tier | Schmetterling | © Katharina Greve

ÖPNV-KNIGGE

Die U-Bahn hält, ein Haufen Fahrgäste strömt in den Wagon, alle Plätze sind besetzt, einige Passagiere stehen. Nur eine 4er-Sitzgruppe bleibt bis auf einen älteren Herrn leer, der sich nuschelnd mit den Sitzen um sich herum unterhält. Jetzt stellt sich folgende Frage: Halten die anderen Fahrgäste einfach einen natürlichen Sicherheitsabstand zu einem leicht Irren – oder ist es ein Zeichen feinsinniger Höflichkeit, sich nicht auf unsichtbare Freunde zu setzen?

Erschienen in Titanic, Vom Fachmann für Kenner, Dezember 2009 > Titanic

GUT VERSICHERT

Neulich rief mich mein Versicherungsvertreter an. Ich solle doch unbedingt eine Überspannungsversicherung abschließen, falls ein Blitz einschlägt, wegen dem Computer und so. Seinem Sohn ist da vor kurzem der ganze Rechner flöten gegangen. Vor zwei Jahren sollte ich unbedingt eine Glasversicherung abschließen. Ein umstürzender Baum hatte die Terrassentüren seiner Nichte zerlegt. Letztes Jahr war es eine Unfallversicherung. Seinem Cousin waren gerade beide Arme abgerissen worden. Mannmannmann, die Verwandten meines Versicherungsvertreters leben wirklich gefährlich. Nur gut, dass sie einen Fachmann in der Familie haben.

Erschienen in Titanic, Vom Fachmann für Kenner, September 2007 > Titanic

EHRLICHE WERBUNG

Beim letzten Wochenend-Flanieren lachte mich aus einem hell erleuchteten Schaufenster eine große Werbetafel an: „Nie mehr zu viel bezahlen“. Dass dies kein leerer Werbespruch, sondern eine seriöse, hundertprozentig genaue Prognose war, wurde mir klar, als ich mir den Laden genauer ansah: Es war ein Bestattungsinstitut.

Erschienen in Titanic, Januar 2007 > Titanic