Archiv für den Monat: Juli 2016

DIE LETZTEN 17 TAGE DER PLÜM | Tag 12

Comic-Strip | Die letzten 17 Tage der Plüm | Tag 12 | © Katharina Greve

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Wissenswertes über die Plüm
Zur Blütezeit der plümschen Kultur wurde die bildende Kunst hoch geschätzt. Die Künstler arbeiteten aber ausschließlich mit Lebensmitteln: Sie malten Bilder mit Sum-Beeren-Mus und bauten Skulpturen aus Lübosen-Würmern. Bei Ausstellungseröffnungen wurde die Kunst kurz bewundert – und dann gegessen. Ein Werk war nur gelungen, wenn nicht nur die Aussage, sondern auch der Geschmack stimmte.

Erschienen in der Berliner taz am 21.07.2016

DIE LETZTEN 17 TAGE DER PLÜM | Tag 11

Comic-Strip | Die letzten 17 Tage der Plüm | Tag 11 | © Katharina Greve

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Wissenswertes über die Plüm
Der plümsche Magen ist ein faszinierendes Organ: Er verträgt fast alles. Früher gab es Wettbewerbe auf Plümos, bei denen es darauf ankam, enorme Mengen an Steinen, Metall, Holz und verdorbenen Lebensmitteln zu essen. Sie waren so beliebt wie in Deutschland der Fußball. Die gekürten Essmeister wurden ein Jahr lang von einem anderen Plüm getragen und mussten keinen Schritt selber gehen.

Erschienen in der Berliner taz am 14.07.2016

DIE LETZTEN 17 TAGE DER PLÜM | Tag 10

Comic-Strip | Die letzten 17 Tage der Plüm | Tag 10 | © Katharina Greve

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Wissenswertes über die Plüm
Obwohl die Plüm fast alles essen, gehörten Trufonten noch nie zu ihrer Nahrung – egal ob frisch oder vergammelt. Das liegt zum einen daran, dass ihr Fleisch gummiartig zäh ist und widerlich bitter schmeckt. Zum anderen sind sie selten: Es gab schon immer so unglaublich wenige Trufonten auf Plümos, dass es sich nie gelohnt hat, ein wirklich schmackhaftes Rezept für sie zu überlegen.

Erschienen in der Berliner taz am 07.07.2016

DIE LETZTEN 17 TAGE DER PLÜM | Tag 9

Comic-Strip | Die letzten 17 Tage der Plüm | Tag 9 | © Katharina Greve

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Wissenswertes über die Plüm
Die Plüm vermehren sich durch ungeschlechtliche Teilung, ähnlich den Bakterien auf der Erde. Die Teilungsprozedur ist anstrengend: Zuerst müssen sie viel essen, dann stark nachdenken. Wenn sie sich schließlich unter großem Kraftaufwand in zwei gleiche Plüm geteilt haben, leiden beide tagelang unter schrecklichem Trennungsschmerz. Darum ist die Reproduktion völlig aus der Mode gekommen.

Erschienen in der Berliner taz am 30.06.2016

DIE LETZTEN 17 TAGE DER PLÜM | Tag 8

Comic-Strip | Die letzten 17 Tage der Plüm | Tag 8 | © Katharina Greve

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Wissenswertes über die Plüm
Das Wetterphänomen des superdicken Blosch-Nebels ist berüchtigt auf Plümos. Vor gut 8000 Jahren soll er mal so superdick gewesen sein, dass eine Gruppe von Plüm in ihm steckengeblieben ist und sich stundenlang nicht befreien konnte. Wirklich nachweisbar ist dieses Ereignis nicht, trotzdem geht wohl die Redewendung „Nebel an den Füßen haben“ für einen sehr langsamen Plüm darauf zurück.

Erschienen in der Berliner taz am 23.06.2016